Konzeptionelles

Konzeptionelles

„Eine gute Zusammenarbeit gelingt immer dort, wo alle Beteiligten sich auf der Grundlage von Wertschät-zung, Klarheit und Offenheit begegnen.“
(Unternehmen Kindergarten und Co.)
Eltern - Unsere wichtigsten Erziehungspartner 

Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist Grundvoraussetzung für unsere pädagogische Arbeit mit den Kindern. Gemeinsam mit ihnen fördern wir als familienergänzende und –unterstützende Einrichtung das Kind in seiner gesamten Entwicklung. Wir gehen offen aufeinander zu und bieten den Eltern verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Austausches.  

Unser (pädagogischer) Alltag 

Die Schwerpunkte unserer Tätigkeit liegen nach dem entwicklungsgemäßen Ansatz in der Beobachtung der einzigartigen Entwicklung eines jeden Kindes und in der Beurteilung des allgemeinen Entwicklungsstandes der Gruppe. Auf dieser Grundlage stellen wir eine Auswahl an entwicklungsfördernden Spielmaterialien und Beschäftigungen. Der Reflexionsprozess findet seinen Niederschlag in unseren Monatsplänen und Projekten. Diese sind kindorientiert und erfahrungsbezogen. Wir achten auf die richtige Balance zwischen den von uns eingebrachten und von den Kindern initiierten Aktivitäten – wobei letzteren die größere Bedeutung zukommt. Unsere Tagesplanung ermöglicht den Kindern die Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Aktivitäten und Materialien, fördert selbsttätiges Forschen und eigenaktives Lernen und lässt viel Raum für soziale Interaktionen mit anderen Kindern und den Erzieher/innen.  

„Wenn Kinder an einem Thema interessiert sind, dann geschieht Bildung.“  
(Arthur C. Clarke)

Bildungsbereiche 

Die folgenden zehn Bildungsbereiche sind Bestandteil der Bildungsgrundsätze des Landes NRW. Sie prägen unsere Arbeit mit den Kindern und dienen als Wegweiser bei der Umsetzung unseres Förderauftrags. Die einzelnen Bereiche können nicht isoliert voneinander betrachtet werden – sie finden sich überall miteinander gekoppelt im Kita-Alltag wieder. 

Bewegung 

Kinder erkunden und begreifen ihre Umwelt durch Bewegung und nehmen durch motorische Handlungen aktiv Einfluss auf ihr soziales und materielles Umfeld. Wir als Kindertageseinrichtung tragen der Bewegungsfreude vielfältig Rechnung und bieten Kindern ein weites Feld, um motorisch zu lernen und diese Fähigkeiten auszudifferenzieren und zu vervollkommnen.  

Im Bereich der Bewegungserziehung achten wir einerseits auf die Entwicklung und Förderung der grobmotorischen und andererseits der feinmotorischen Kompetenzen.  

Körper, Gesundheit und Ernährung 

Die Förderung des Körperbewusstseins ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit mit den Kindern. Wir vermitteln ihnen bei der alltäglichen Auseinandersetzung mit ihrem Körper (z.B. beim An- und Ausziehen, bei Bewegungsspielen) Grundwissen über diesen. Durch vielfältige Wahrnehmungserfahrungen erleben sie Grenzen und Möglichkeiten des eigenen Körpers. So gelangen die Kinder zu einer ständig wachsenden Körperkontrolle, das heißt, sie lernen Bedürfnisse zu erkennen, ihnen nachzukommen oder sie zurück zu stellen (z.B. Toilettengang, bei Kälte zum Schutz eine Jacke anziehen). Durch die mehr und mehr selbstständige Körperhygiene wird den Kindern ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem eigenen Körper vermittelt. 

Die Wichtigkeit der gesunden Ernährung für das eigene Wohlbefinden wird den Kindern projektbezogen und ebenso im alltäglichen Ablauf nahe gebracht (z.B. gesunder Nachmittagssnack, gemeinsamer Einkauf und Zubereitung von Speisen). 

Sprache und Kommunikation 

Eine erfolgreiche alltagsintegrierte Sprachbildung setzt voraus, die Freude am Sprechen und das Mitteilungsbedürfnis des Kindes zu wecken.  

Es findet stets eine sprachliche Begleitung der Kinder im Alltag statt, z.B. beim Wickeln, Spielen, in Konfliktsituationen. Somit wird der Wortschatz der Kinder aufgegriffen und wird durch gezielte Sprachimpulse erweitert.  

Im Dialog mit den Kindern sind wir uns unserer Vorbildfunktion bewusst. Wir sprechen in ganzen Sätzen, verwenden eine kindgerechte Ansprache, lassen die Kinder aussprechen und hören ihnen zu. Im gesamten Alltag schaffen wir Sprachanlässe, um die Kinder zu ermutigen, ihre Bedürfnisse und Interessen zu äußern. 

Soziale und interkulturelle Bildung 

Die Kindertagesstätte ist für ein Kind oftmals der erste Ort, an dem es in einer größeren Gruppe vielfältige soziale Verhaltensweisen erlebt und sich auch selbst darin üben kann. Das Kind muss sich ohne direkte Unterstützung der Eltern in dieser Gruppe orientieren. Wir geben ihm umfassende Hilfestellungen, um mit dieser komplexen Aufgabe umzugehen. Die Kinder sollen sich im Umgang mit den anderen Mitglieder unserer Gruppe wohlfühlen und erleben, dass sie durch ihr „Dasein“ eine Bereicherung eben dieser Gruppe darstellen. 

Interkulturelle Erziehung stellt einen wichtigen Bestandteil unserer Bildungsarbeit dar. Sie ist unabdingbar für ein friedliches Zusammenleben, welches von Akzeptanz, Toleranz, Offenheit und Wertschätzung geprägt ist. 

Werte spielen eine tragende Rolle im Zusammenleben in einer Gemeinschaft. Die bewusste Gestaltung unseres pädagogischen Alltags und der von Wertschätzung geprägte Umgang miteinander sind zentrale Bausteine der Wertebildung und –vermittlung. 

Musisch-ästhetische Bildung 

Ein wesentlicher Bestandteil der ästhetischen Bildung ist die Musik. Über Musik und Bewegung zur Musik (Tanz/ Rhythmik) können unterschiedliche Stimmungen ausgedrückt und ausgelebt werden. 

Deshalb hat das gemeinsame Singen, Tanzen und Musizieren einen hohen Stellenwert in unserem pädagogischen Alltag. Schon die Jüngsten lauschen unterschiedlichen Geräuschen, Klängen und Tönen und versuchen diese nachzuahmen. Wir greifen die Freude und das Interesse der Kinder am Musizieren auf und bieten ihnen vielfältige Gelegenheiten, mit Musik und Rhythmik zu experimentieren. 

Religion und Ethik 

In unserer Kita begegnen sich Kinder und Erwachsene unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion. Menschliches Zusammenleben hier und auch außerhalb basiert auf Achtung und Offenheit gegenüber anderen – dies leben wir in unserer Einrichtung „von Anfang an“.  

Ethik und Religion befassen sich mit Gesichtspunkten für gutes und schlechtes Handeln und begründen somit Normen und Werte, die unser Zusammenleben prägen.  
Mathematische Bildung

…auch in unserem Kita-Alltag ist die Mathematik mit ihren verschiedenen Facetten an jeder Ecke und bei jeder Gelegenheit zu finden. Der Weg zur Mathematik ist ein Weg vom Konkreten zum Abstrakten. Die Basis ist die konkrete Erfahrung - konkrete Erlebnisse mit Dingen aus der wirklichen Welt. 

Die Kinder erleben bei uns, dass Mathematik viel mit ihrer eigenen Lebenswelt zu tun hat. Wir greifen den natürlichen Entdeckungsdrang und die Neugier der Kinder auf und wirken so am Aufbau des mathematischen Grundverständnisses mit. 

Naturwissenschaftliche Bildung 

Ein wichtiger Bestandteil unserer Bildungsarbeit ist die Erziehung der Kinder zu einem sensiblen und verantwortungsbewusstem Umgang mit Natur und Umwelt (naturwissenschaftlich-ökologische Bildung).  

Durch ein breit gefächertes Angebot wecken wir das Interesse der Kinder und vermitteln ihnen elementare Kenntnisse über Natur und Umwelt. Die Kinder machen sich in jahreszeitenbezogenen Projekten und Aktivitäten mit Tieren und Pflanzen und mit Abläufen in der Natur vertraut. Durch eigenständiges Entdecken, Naturbeobachtungen und Experimente (Sprengkraft der Bohne, Experimente mit Wasser und Luft) bauen die Kinder einen Bezug zur natürlichen Umwelt auf und erweitern vorhandenes Wissen, z.B. über Wachstumsvorgänge und jahreszeitenbedingte Veränderungen.  

Ökologische Bildung 

Kinder leben in einer engen Beziehung zu ihrer Umwelt – zu Menschen, Tieren, Pflanzen und Dingen. Wir nutzen die natürliche Neugierde der Kinder, um ihnen bewusst zu machen, dass alle voneinander abhängig sind dass jeder etwas für die Umwelt tun kann. Im Alltag versuchen wir schon den Jüngsten ein erstes Bewusstsein für den achtsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen – z.B. Mülltrennung, gezielter und sparsamer Einsatz von Wasser und Energie – zu vermitteln. 

Medien 

Die Medienerziehung in unserer Kindertagesstätte orientiert sich an der Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder. Mit welchen Medien Kinder in Berührung kommen und wie präsent diese in ihrem Alltag sind, hängt bei Kindern im Elementarbereich vor allem von der Familie ab. Daraus ergeben sich für uns zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Medienbildung. Es ist uns wichtig, die Kinder in diesem Bildungsprozess zu unterstützen und zu begleiten, damit sie lernen, kreativ, funktional, selbstregulierend und kompetent mit Medien umzugehen. 
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